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Impressum

Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
Kriegsbergstraße 42
70174 Stuttgart
Deutschland

Fon +49.711.248 476-0
Fax +49.711.248 476-50
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www.bwstiftung.de

Vertretungsberechtigte Geschäftsführung: Christoph Dahl (Geschäftsführer), Rudi Beer, Dr. Andreas Weber, Birgit Pfitzenmaier (Prokuristen)
Gesellschafter: Land Baden-Württemberg
Handelsregistereintrag: Amtsgericht Stuttgart HRB 10775

Dialogische Zusammenarbeit zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Verwaltung und Politik

Rahmen und Regeln für erfolgreiche Beteiligungsprozesse

Es gibt verschiedene Formen der Beteiligung. Wichtig ist, dass sie frühzeitig eingeführt und mitgestaltend konzipiert ist. Begünstigt wird eine erfolgreiche Kooperation von Bürgerinnen und Bürgern, Verwaltung und Politik zudem, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Bereitschaft und geeignete Rahmenbedingungen für gegenseitige Lernprozesse: Eine Bürgerbeteiligung macht keinen Sinn, wenn es den Teilnehmenden ausschließlich darum geht, in jedem Fall die eigenen Interessen durchzusetzen.
  • Klares Mandat: Die Beteiligten müssen wissen, was ihre Rolle ist – ob beratend oder entscheidend. Außerdem müssen sie darüber in Kenntnis gesetzt werden, welche Spielräume (z.B. finanziell, inhaltlich) es gibt.
  • Ausreichendes, festgelegtes Zeitbudget: Damit die Beteiligung nicht ausufert, muss es eine klare Struktur geben.
  • Offene Dialogführung: Es dürfen keine Zensuren auferlegt werden.
  • Commitment der Organisatoren: Wer die Bürgerinnen und Bürger einberuft, muss auch an die Potenziale der Beteiligung glauben (d.h. keine AlibiVeranstaltung) und einen guten Willen zeigen.
  • Ausreichende Ressourcen – einerseits von Seiten der Auftraggeber eines Beteiligungsverfahrens, andererseits von Seiten der Teilnehmenden (ausreichende Anzahl, Zeit).
  • Transparenz gegenüber Außenstehenden: Dritte sollen den Beteiligungsprozess nachvollziehen können.
  • Anschlussfähigkeit an legale Entscheidungsprozesse: Ergebnisse einer Bürgerbeteiligung müssen so aufbereitet werden, dass diese z.B. in Entscheidungsprozesse des Gemeinderats einfließen können.
  • Rückkopplung der Entscheidungen an alle Beteiligten: Dabei geht es vor allem um die Rückkopplung der Entscheidungsträger an die Bürgerinnen und Bürger.

  

Lesen Sie mehr dazu unter:
Erfolgsfaktoren der Bürgerbeteiligung (PDF, 0,7mb)

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