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Qualifizierung von Jugendlichen in Beteiligungsprozessen

Wählen ist in Baden-Württemberg seit einem entsprechenden Landtagsbeschluss aus dem Frühjahr 2013 nun auch ab 16 Jahren möglich. Doch wer wird da eigentlich gewählt? Was machen  Kommunalpolitiker anderes als die Politiker, die ich abends in der Tagesschau sehe? Und was mache ich mit den vielen Stimmzetteln, die ich alle vor der Wahl bekommen habe? Was ist der Gemeinderat? Was der Kreistag?

In Zukunft mit uns! – Wählen ab 16, Multiplikatorenschulung, Methode: "Gemeinde-Scrabble"
In Zukunft mit uns! – Wählen ab 16, Multiplikatorenschulung, Methode: "Gemeinde-Scrabble"

Phase I: Wahl ab 16

Qualifizierung zur Kommunalwahl am 25.5.2014

Anlässlich der Wahlaltersabsenkung ging es im Projekt „In Zukunft mit UNS!“ in einer ersten Phase bis Mai 2014 darum, die rund 231.000 Erstwählerinnen und Erstwähler im Alter von 16 und 17 Jahren über ihre neuen Möglichkeiten zu informieren und alle 850.000 Erstwählerinnen und Erstwähler in Baden-Württemberg für die Kommunalwahl fit zu machen. Diese erste Phase stellte den Beitrag der Baden-Württemberg Stiftung zum Bündnis „Wählen ab 16!“ dar, welches federführend von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und dem Landesjugendring Baden-Württemberg organisiert wurde. Neben einer Wahlkampagne war „In Zukunft mit UNS!“ das mit Abstand größte Teilprojekt innerhalb dieses Bündnisses.

Die folgenden Maßnahmen zur Qualifizierung der jungen Erstwählerinnen und Erstwähler brachte die Baden-Württemberg Stiftung mit ihrem Projekt „In Zukunft mit UNS!“ in das Bündnis mit ein.

Aktionstage in Städten und Gemeinden

In 72 Städten und Gemeinden wurden Jugendliche mit Aktionstagen auf die Kommunalwahl vorbereitet. Insgesamt wurden auf diese Weise rund 5.000 Jugendliche erreicht. Die Aktionstage fanden auf öffentlichen Plätzen, bei Vereinen und Verbänden, im Rathaus oder in Schulen statt. Die Organisation vor Ort übernahmen die Gemeinden und Kreise mit ihren kommunalen Bündnissen. Aus einem breiten Spektrum an Angeboten konnten sich diese kommunalen Bündnisse ihren Aktionstag zusammenstellen. 

Das Angebot reichte von eher „klassischen“ Angeboten der politischen Bildung, wie z. B. einem Stationenlernen „Unterwegs in der Gemeinde“ und einem „Wahl-ABC“ über kommunalpolitische Planspiele mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Schwierigkeitsgraden bis hin zu Speed-Datings mit Akteuren der Kommunalpolitik und moderierten Beteiligungsworkshops. Die kommunalen Bündnisse konnten auch ihre eigenen Ideen einbringen. Die Aktionstage wurden von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren moderiert und durchgeführt. Diese wurden zuvor an insgesamt fünf Wochenendschulungen auf diese Aufgabe vorbereitet.

Die Übersichtskarte zeigt, wo vor der Wahl Aktionstage von „In Zukunft mit UNS!“ stattgefunden haben:

Online-Wahlsimulation

Wählen gehen – „alle paar Jahre ein oder zwei Kreuze machen“? Nicht so bei den Kommunalwahlen in Baden-Württemberg. Diese lassen den Wählerinnen und Wählern viele Möglichkeiten, ihre Favoriten für den Kreistag und den Gemeinderat unabhängig von der Zugehörigkeit zu Wählervereinigungen oder Parteien zu wählen. Das hat viele Vorteile und nur einen einzigen – scheinbaren – Nachteil: Das Kommunalwahlrecht in Baden-Württemberg klingt zuerst einmal sehr kompliziert. Was ist noch einmal Kumulieren und Panaschieren? In der Online-Wahlsimulation konnten Jugendliche dies selbst ausprobieren. Die Online-Wahlsimulation ist über die Seiten des Bündnisses „Wählen ab 16“ zu erreichen.

Für die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren steht eine umfangreiche Sammlung von Methoden zur Verfügung. Diese fand im Vorfeld zur Wahl auch außerhalb des Projektteams breiten Anklang und wurde u. a. von Lehrerinnen und Lehrern sowie von Jugendreferentinnen und Jugendreferenten eingesetzt. Die Methodensammlung und die für einzelne Methoden benötigten Arbeitsmaterialien können hier heruntergeladen werden: 

• Handreichung Nr. 1: In Zukunft mit UNS! – Wahl ab 16
• Arbeitsmaterialien / Kopiervorlagen zu In Zukunft mit UNS! – Wahl ab 16

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